Einleitung zu den gezeigten Fotos

 

Die Farben an der Nordsee und des Atlantiks in der Bretagne

 

Farben sind Bestandteile des Lichts. Schon die Steinzeitjäger haben die Farbe gekannt. Ihr Erzeugnisse sind heute in der Höhlenmalerei zu sehen. Es ist aber nicht der Stoff selber oder die Materie, sondern das unstoffliche, das vom auftreffenden Licht ausgesendet wird. Gegenüber der anlogen Zeit trifft das reflektierte Licht heute auf einen Sensor. Durch den Weißabgleich kann  man heute den analogen Farbfilter und den bestimmten Film für die jeweilige Lichttemperatur ersetzen. Die Farben intensivieren die ästhetische Wirkung des Fotos, das zu einer bestimmten Zeit und Ort aufgenommen worden ist.


Schiffswracks in der Bretagne

  Vielleicht hat in diesen Schiffen ein Kapitän die Tür zornig zugeschlagen. Nicht das Wetter störte ihn, sondern die Matrosen. Für einige Wochen war Ruhe vor dem Sturm. Doch dann kam ein Strum auf, und ließ die gezeigten Schiffe vielleicht wie Nußschalen herumschleudern. Nun schlug eines der Schiffe vielleicht auf ein Riff oder ein Fels. Die Männer retteten sich ans  Land, indem sie aus dem Rumpf das Wasser pumpten, oder in eine kleine Barkasse sprangen. Irgendwann wurden die Schiffe ans Land geschwemmt, und zerfielen durch den immerwährenden salzigen Wellengang. Eine starke Böe zerstörte die gezeigten Wracks dann völlig.