Willkommen auf meiner Homepage

 

Wie würden Sie das beschreiben was sie tun?

Ich bin Hobbyfotograf ohne Zweifel. Es fing mit einer Agfa-Rapid an, die ich von meinen Eltern vor 45 Jahren geschenkt bekommen habe. Diese machte wunderschöne Bilder auf 24mmx24mm Film der, aus einer Rapidkassette kam, und auf der anderen Seite wieder hineinging. Nun irgendwann gab es die Rapidkassette nicht mehr, und ich leihte zunächst Vaters Braun Paximette aus. Vater suchte zu oft seine Kamera, da wechselte ich irgendwann auf Pentax Spotmatic um. Die Pentax ist ein wunderbare Kamera. Nur die Bildausschußrate war noch etwas zu hoch, oder hat der Belichtungsmesser schlapp gemacht? Ich weiß es nicht mehr. Durch einen dummen Zufall, ich meine es war eine Libelle, die ich mit der Nikon F5 fotografierte kam ich auf die digitale Fotografie. Das analoge Dia,verglich ich mit einem digitalen Foto einer Libelle. Von da an wechselte ich auf das digitale Medium um. Heute ist es eine Nikon D7000.

 


 

Wie suchen Sie Ihre Motive aus?

Die Motive entstehen aus einer Idee heraus, oder durch puren Zufall. Die Motive stellen Orte dar, in denen ich schon eine lange Zeit bin, ein Ort der ein Moment ist, ein Ort der auf einer Landkarte zu finden ist - oder nicht zu finden ist, oder ein Ort von dem ich schon immer geträumt habe. Das einzige was man an einem Ort mitnehmen kann ist ein Foto. Viele dieser Orte in denen ich ein Motiv gefunden habe, gibt es schon gar nicht mehr.

 


 

Wie würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

Ich fühle mich immer wieder zum Bildermachen hingezogen. Es ist nicht so sehr das dokumentarische einer Fotografie - diese wird in meinen Bilder beiläufig mitgegeben, sondern es sind die Linien, die Komposition und die Farbe, die mich dazu bewegen auf den Auslöser zu drücken. Die Farbe kann auch Schwarzweiß sein. Dennoch ist meine  Arbeit nicht monochrom. Ich versuche meine Arbeit aus der Masse hervorzuheben, und doch ist  manchmal auch ein einfaches Postkartenbild dabei. Die Überraschung einer Fotografie von damals ist gewichen. Hat man doch nach dem Entwickeln, das ich nach einer längeren Zeit ausübte,  sich über ein Motiv gewundert, wie dasjenige nur entstanden ist.  Die Präzession, die das digital Medium heute bietet, formt meinen heutigen Arbeitsstil. Man sieht das Ergebnis gleich im Monitor. Zeitaufwendige Experimente mit der Belichtung oder mit der Schärfentiefe entfallen. Die zeitaufwendige Arbeit in der Dunkelkammer ist einem rasanten Bearbeiten durch Software am Computer gewichen.

Leicht ist es etwas zu machen, was ich schon mal gemacht habe. Deswegen ist es immer gut etwas unbekanntes aufzuspüren, - auch wenn dies mal voll daneben geht oder die Welt es einfach anders sieht.


 

Würden Sie resignieren, wenn Ihre Arbeit kritisiert wird?

 Nein. Im Gegenteil, dann heißt es erst recht weitermachen. Und ich hoffe, dass ich mein Hobby noch lange ausüben kann.

 

 

 

 

 

 

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